Butoku Sai 2008
des
Dai Nippon Butoku Kai
in Kyoto




Unter der Leitung des deutschen Repräsentanten des Dai Nippon Butoku Kai, Wolfgang Wimmer (Leiter des Erlinger Bushido-Kai) machten sich einige Mitglieder des Verbandes asiatischer Kampfkünste e.V. – Hr. Rainer Marb und Bernhard Lechner (beide aus dem Bushido-Kai), Fr. Monika Wiesner und Günther Engelhard (beide Orcas Epfenbach) und Martin Mittermeier (Son Su DAN Buxheim) auf den Weg nach Japan um dort an der 3. Welt Butoku Sai des DNBK in Kyoto teilzunehmen.

Neben diversen Trainingseinheiten führte die deutsche Delegation im Rahmen dieser Butoku Sai Vorführungen im Bereich des Jiujitsu, Aikijitsu und Iaido vor. Diese Vorführungen fanden vor den höchstrangigen Vertretern des DNBK in Japan, der ganzen Welt, sowie vor seiner Exzellenz Prinz Higashi Fushimi statt. Insgesamt nahmen an dieser Veranstaltung über 700 Teilnehmer aus über 42 Nationen teil.

Die DNBK, die 1895 unter der Schirmherrschaft des japanischen Kaiserhauses gegründet wurde, blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Ihr steht in Japan seine Exzellenz Prinz Higashi Fushimi vor und sie ist die älteste und zugleich renommierteste Budovereinigung Japans.

Für die deutsche Delegationsteilnehmer erfüllten sich deren Lebensträume. Im Heimatland der japanischen Budokünste durften diese unter den anerkanntesten Lehrern trainieren und im ältesten Budokan (Trainingshalle), dem Butokuden in Kyoto, Vorführungen geben und die Bundesrepublik hierbei präsentieren.

Wolfgang Wimmer selbst wurde mit weiteren Länderrepräsentanten zu einem Treffen mit seiner Exzellenz Prinz Higashi Fushimi in dessen Shorenin Tempel eingeladen wo persönliche Gespräche stattfanden.

Das vorbildliche Auftreten und die guten Vorführungen wurden am Ende der Veranstaltung durch seine Exzellenz Prinz Higashi Fushimi persönlich honoriert:

  • 2. Länderpreis für sehr gute Ländervorführung
  • Auszeichnungen für sehr gute Einzelvorführungen für Rainer Marb, Bernhard Lechner (beide Iaido) und Günther Engelhard (Jiujitsu)
  • Daneben erhielt der Leiter + Repräsentant der deutschen Delegation eine Auszeichnung für die bisherige gute Ländervertretung


Beim abendlichen Abschiedsdinner erhielt jeder Teilnehmer noch eine außergewöhnliche Ehrung: Eine jeweils einzeln angefertigte Samuraifigur.

Monika Wiesner erhielt in einer anschließenden Zeremonie ihre Anerkennungsurkunde zum 1. DAN (Shodan) Jiujitsu von Dr. H.T. Hamada, Hanshi, im Namen seiner Exzellenz, Prinz Higashi Fushimi.



Text/Bilder: Wolfgang Wimmer
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