Unter der
Leitung des deutschen Repräsentanten des Dai Nippon Butoku Kai, Wolfgang Wimmer
(Leiter des Erlinger Bushido-Kai) machten sich einige Mitglieder des Verbandes
asiatischer Kampfkünste e.V. – Hr. Rainer Marb und Bernhard Lechner (beide aus
dem Bushido-Kai), Fr. Monika Wiesner und Günther Engelhard (beide Orcas
Epfenbach) und Martin Mittermeier (Son Su DAN Buxheim) auf den Weg nach Japan
um dort an der 3. Welt Butoku Sai des DNBK in Kyoto teilzunehmen.
Neben diversen
Trainingseinheiten führte die deutsche Delegation im Rahmen dieser Butoku Sai
Vorführungen im Bereich des Jiujitsu, Aikijitsu und Iaido vor. Diese
Vorführungen fanden vor den höchstrangigen Vertretern des DNBK in Japan, der
ganzen Welt, sowie vor seiner Exzellenz Prinz Higashi Fushimi statt. Insgesamt
nahmen an dieser Veranstaltung über 700 Teilnehmer aus über 42 Nationen teil.
Die DNBK,
die 1895 unter der Schirmherrschaft des japanischen Kaiserhauses gegründet
wurde, blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Ihr steht
in Japan seine Exzellenz Prinz Higashi Fushimi vor und sie ist die älteste und
zugleich renommierteste Budovereinigung Japans.
Für die
deutsche Delegationsteilnehmer erfüllten sich deren Lebensträume. Im Heimatland
der japanischen Budokünste durften diese unter den anerkanntesten Lehrern
trainieren und im ältesten Budokan (Trainingshalle), dem Butokuden in Kyoto,
Vorführungen geben und die Bundesrepublik hierbei präsentieren.
Wolfgang
Wimmer selbst wurde mit weiteren Länderrepräsentanten zu einem Treffen mit
seiner Exzellenz Prinz Higashi Fushimi in dessen Shorenin Tempel eingeladen wo
persönliche Gespräche stattfanden.
Das
vorbildliche Auftreten und die guten Vorführungen wurden am Ende der
Veranstaltung durch seine Exzellenz Prinz Higashi Fushimi persönlich honoriert:
- 2. Länderpreis für sehr gute Ländervorführung
- Auszeichnungen für sehr gute Einzelvorführungen für Rainer Marb, Bernhard Lechner (beide
Iaido) und Günther Engelhard (Jiujitsu)
- Daneben erhielt der Leiter + Repräsentant der deutschen Delegation eine
Auszeichnung für die bisherige gute Ländervertretung
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